Wieviel »Mensch« verträgt die Erde?
Donnerstag, 10.04., 19.30 Uhr im Rathaussaal Altenholz
Vor fünf Jahren wurden 20 Jugendliche gebeten, einen Frageborgen zu deren »ökologischen« Fußabdruck auszufüllen. Die Fragen bezogen sich auf deren Wohnsituation, Essgewohnheiten, Verkehrsmittel, Urlaubsreisen, Kleidung, Häufigkeit von Warmduschen… etc. Für jede Antwort gab es Punkte. Je mehr Punkte, desto gravierender (schädlicher) deren Fußabdruck. Die Summe aller Punkte ermittelte, wie stark sie in einem Jahr die Erde belasten bzw. verbrauchen. Das Ergebnis war ernüchternd, für manche erschütternd. Es gab niemanden, der nach dem Ergebnis nur eine Erde verbrauchte. 12 Jugendliche verbrauchten danach zwei Erden, vier über drei, die verbleibenden Jugendlichen lagen über »eine Erde«.
Fazit: alle verbrauchten zu viel!
Wir reden über Klimaveränderungen, sowie das 1,5 Grad Ziel und die zunehmenden Unwetter durch das sich verändernde Klima. Auf internationalen Klimakonferenzen wird um Maßnahmen gerungen. Sehr häufig zeigen sich Wissenschaftler enttäuscht von deren Ergebnissen. Nicht wenige von uns sind betroffen, wenn uns die Nachrichten von den unbefriedigenden Maßnahmen berichten.
Aber heißt das, dass wir machtlos sind und wir nur ohnmächtig zuschauen können, wie sich unser blauer Planet auf eine Umweltapokalypse zubewegt? Soweit muss es nicht kommen! Schließlich sind wir Subjekte unserer Lebensgestaltung. Dazu jedoch braucht es Wissen:
Wie beeinflusst unser Alltag unsere Umwelt? Welchen Einfluss hat unser menschliches Verhalten auf das Ökosystem Erde?
Prof. Dr. Volkmar Helbig wird uns dazu einen augenöffnenden Vortrag halten. Er möchte uns ein »Gefühl« vermitteln, wie der Mensch unsere Erde bewahren kann. Dabei wird er die Aspekte Energie, Nahrungsmittel, Rohstoffe sowie Umwelteinflüsse in den Blick nehmen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Für Nichtmitglieder der Universitätsgesellschaft wird ein Beitrag von 6,– € erbeten.
für die Sektion Altenholz
Dirk Große, Constanze David, Klaus Holz