Holzsammelschein

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WaldbildDer heutige „Holzleseschein", auch „Holzsammelschein" genannt, kann auf eine lange Geschichte bis ins Mittelalter zurückblicken. Bereits zu dieser Zeit hatte jeder Bürger ein Recht auf den sogenannten „Kerstock": Bürger durften sich anlässlich der Weihnachtszeit eine ihnen zugewiesene Brennholzmenge - etwa einen Raummeter Brennholz - selbst aus dem Waldgebiet holen und wurden bei der Holzzuweisung und -entnahme durch den gemeindlichen Förster überwacht.

Diese Tradition lebt in dem heutigen Holzsammelschein fort, sodass jeder Bürger der Gemeinde grundsätzlich im Wald geschlagenes Holz selbst sammeln darf. Hierfür bedarf es einer schriftlichen Erlaubnis, die das Sammeln zeitlich begrenzt. Die Rechtsgrundlagen hierfür sind das Waldgesetz für das Land Schleswig-Holstein (LWaldG) und das Bundeswaldgesetz (BWaldG).

Gartenabfälle kostenfrei bei der AWR abgeben

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Liebe Altenholzer,

haben Sie das gewusst? In den KN vom 1.Oktober war zu lesen: „Jeder Haushalt im Kreisgebiet kann gegen Vorlage der Abfallrechnung bis zu einem Kubikmeter Gartenabfall jährlich kostenfrei anliefern." Bei der AWR war auf Nachfrage zu erfahren: Dies ist keine gesetzliche Regelung, sondern ein zusätzlicher Service, den Sie mit Ihrem Grundentgelt bereits bezahlt haben. Anfang des Jahres wurde diese Nachricht in den Tageszeitungen unserer Region zwar bekannt gegeben, offenbar aber bisher kaum in Anspruch genommen. Doch jetzt im Herbst kann dieser Service hilfreich werden.

Getrenntsammlung von Bioabfall

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Liebe Altenholzer,

die Getrenntsammlung von Bioabfall besteht in Altenholz über 20 Jahre. Warum hat es so lange gedauert, bis die gesammelten Bioabfallmengen entscheidend anstiegen und die Restmüllmengen entsprechend sanken? Von allen Abfallarten im Haushalt bleibt Bioabfall immer die Sparte, die feucht ist und Gerüche freisetzt. Insofern werden die Reste von Tellern und Töpfen instinktiv dem Restmüll zugeordnet.

Nachpflanzung einer Linde in der Stifter Allee

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Liebe Altenholzer,Linde

Linden werden in unseren Breiten groß und alt wie Waldbäume, doch wir treffen sie besonders häufig außerhalb des Waldes im besiedelten Raum.
Linden waren der heilige Baum der Germanen und wurden dazu in die Mitte der Siedlung gepflanzt. Unter Linden wurden Entscheidungen getroffen, Recht gesprochen, aber auch getanzt. In der ausladenden Krone saßen dann oft die Musikanten.
Vor reetgedeckten Häusern sollten Linden mit ihrem Schattenwurf im Sommer das Austrocknen und damit die Undichtigkeit des Daches verhindern. So eine Linde steht in unserer Gemeinde noch vor dem Haus „Klausdorfer Straße 128"; sie ist als Naturdenkmal eingetragen.

Bienenfreundliche Gärten in Altenholz

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Liebe Altenholzer,Bienenwettbewerb

die reiche Obst- und Gemüseernte um diese Jahreszeit lässt leicht vergessen, wie abhängig wir sind von all den vielen kleinen Helfern, die diese Ernte erst möglich machen. Seit etlichen Jahren hören wir, dass die Vielzahl und Vielfalt der Insekten bedroht ist und unsere Hilfe benötigt. Wir sind voneinander abhängig, auch wenn wir nur einen kleinen Hausgarten haben und unser Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt kaufen.

Anlässlich der Altenholzer Festtage wollen wir mit einem Wettbewerb für bienenfreundliche Gärten in Altenholz zum gedeihlichen Miteinander von Menschen und Insekten beitragen.

Hummeln sind wichtige Bestäuber unserer Wild- und Kulturpflanzen

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Liebe Altenholzer,

auch wenn der Sommer mal wieder eine kleine Pause macht, gibt es fleißige Blütenbesucherinnen in unseren Gärten – die Hummeln. Die über 30 Hummelarten in Deutschland sind die einzigen Wildbienen, die sozial leben und ähnlich wie die Honigbiene Staaten bilden. Hummeln sind wichtige Bestäuber unserer Wild- und Kulturpflanzen, da sie im Gegensatz zur Honigbiene auch bei kühlen Temperaturen und schlechter Witterung fliegen. Während eines verregneten Frühlings gewährleisten Hummeln zur Obstblüte also die Bestäubung und damit eine gute Ernte von Äpfeln und Co.