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Kyjiwer Austauschschüler endlich wieder zu Gast

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»Diese fröhlichen Feste, die Musik, das Feiern, die Ausgelassenheit – all das ist wirklich toll. Das fehlt uns in der Ukraine seit dem Beginn des Krieges. Dabei ist das so wichtig für die Kinder und Jugendlichen. Wir haben Krieg, aber das Leben muss ja weitergehen.« So kommentierte Oxana Kutova, Deutschlehrerin am Kyjiwer Lyzeum Nr. 59, die fröhlichen Feierlichkeiten im Rahmen der Late-Night-Show am Gymnasium Altenholz und des THW-Handball-Spektakels gegen Leipzig in der Ostseehalle.

Es sind diese Momente, die allen am Austausch Beteiligten verdeutlichen, dass diese Schülerbegegnung nicht in normalen Zeiten stattfindet. Es herrscht weiterhin Krieg in der Ukraine – und der Ort unserer Partnerschule, die ukrainische Hauptstadt, ist eines der Hauptziele der brutalen Angriffe. Aber gerade deshalb haben die deutschen und ukrainischen Verantwortlichen entschieden, diese traditionsreiche Schulpartnerschaft fortzusetzen.

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Begrüßungsabend in der Aula des Gymnasiums Altenholz

 

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Ostseehalle

 

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Ukrainische und deutsche Schüler im Interview mit dem Deuschlandfunk

Somit konnte der Schüleraustausch mit der längsten Tradition am Gymnasium Altenholz (zumindest einseitig) wieder stattfinden. Diese Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Altenholz und dem Kyjiwer Lyzeum Nr. 59 blickt mittlerweile auf dreißig Jahre erlebnisreicher internationaler Schülerbegegnungen zurück. Wir vom Gymnasium freuen uns sehr, dass nach einer langen krisen- und kriegsbedingten Pause die langjährige deutsch-ukrainische Partnerschaft endlich wieder mit persönlichen Begegnungen fortgeführt wurde. Sogar der Deutschlandfunk berichtete über diese besondere Form der Völkerverständigung am Gymnasium Altenholz in Krisenzeiten:
https://www.deutschlandfunk.de/deutsch-ukrainischer-schueleraustausch-begegnungen-seit-30-jahren-100.html

Eine Woche lang waren 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 11 aus der ukrainischen Hauptstadt zu Gast bei ihren deutschen Gastfamilien. Gemeinsam mit ihren Austauschpartnern gewannen sie vielfältige Einblicke in den Alltag und das Leben in Deutschland. Programmpunkte waren z. B. ein toller gemeinsamer Sport-Workshop, das mitreißende Spiel THW Kiel gegen Leipzig in der Ostseehalle, die spektakuläre Late-Night-Show in Altenholz, eine Hamburg-Exkursion, ein Besuch im Kieler Landtag und vieles mehr.

Auf die Frage, was Ihnen am besten in Deutschland gefallen habe, berichteten die Austauschteilnehmer unter anderem, dass das Schlafen ohne Unterbrechungen durch Luftalarm und das Gefühl der Sicherheit etwas ganz Besonderes und Erholsames für sie gewesen seien.

Weil ein Gegenbesuch in die Ukraine kriegsbedingt derzeit nicht möglich ist, war es besonders interessant, dass den deutschen Gastgebern anhand von engagierten Präsentationen über die Ukraine sowie dem dortigen Leben und Lernen im Krieg spannende Einblicke ermöglicht wurden.

Es war eine tolle Zeit. Wir werden Euch vermissen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen – hoffentlich in friedlicheren Zeiten!

Saskia Rahn, Henning Schröder

Gymnasium Altenholz
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