15 Jahre Netzwerk Nachbarschaft: Jubiläumsaktion "Jede Wiese zählt!"

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Janosch Optik JWZBildquelle "Netzwerk Nachbarschaft" Jetzt können NachbarInnen der Umwelt ihren grünen Daumen zeigen: Mit der Jubiläumsaktion "Jede Wiese zählt!" ruft das bundesweite Netzwerk Nachbarschaft zu mehr Wildwuchs im Quartier auf. Die Idee: Anwohnergemeinschaften sorgen für Artenvielfalt - direkt vor ihrer Haustür! Es ist ganz einfach und funktioniert überall. Auf Brachflächen am Straßenrand, in Hinterhöfen und Parks, in Kita- und Schulgärten, auf Verkehrsinseln oder Balkonen. Prominente Unterstützung für "Jede Wiese zählt!" kommt von Künstler Janosch und der Fernsehköchin Sarah Wiener. Auch die SozialministerInnen mehrerer Bundesländer fördern die Aktion und rufen mit aufmunternden Worten zum Mitmachen auf.

Säen und ernten
Den TeilnehmerInnen der Aktion werden bei Anmeldung kostenlos Bio-Samen und ein Hinweisschild zugesandt, mit dem sie ihre Wiese kennzeichnen. Im Gegenzu dokumentieren sie den Erfolg ihrer Pflanzaktion. Als Anerkennung gibt es eine bunte Plakette, die der Künstler Janosch gestaltet hat. Weitere Informationen, Checklisten und Beispiele von "grünen" Nachbarschaften sind auf https://www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe/jede-wiese-zaehlt/ hinterlegt.

Hoher Besuch
Mit der Aktion will das Netzwerk zu seinem 15-jährigen Bestehen ein sichtbares Zeichen setzen für den Artenschutz in den Quartieren. "Mehr Grün schafft ein gutes Mikro-Klima, nicht nur für die AnwohnerInnen, sondern auch für Pflanzen und Tiere", sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft. "Wir sprechen mit der Aktion AnwohnerInnen von jung bis alt an. Sie können jetzt direkt vor ihrer Haustür Patenschaften übernehmen, wie es sie vielerorts schon für Straßenbäume gibt." Zum Dank kommt dann auch "hoher" Besuch: Wildbienen, Käfer, Hummeln, Schmetterlinge und Co. finden hier Nahrung und ein neues Zuhause.

Auf die Straße - fertig - los!
Die Aktion dürfte viele NachbarInnen auf den Plan rufen. "Das Gefühl der Zugehörigkeit zum Quartier hat in den letzten Jahren stark zugenommen", so Mühlens. "Meine Straße ist mein Zuhause", sagen 69 Prozent der Deutschen laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Netzwerk Nachbarschaft. 68 Prozent wollen gemeinsam mit ihren NachbarInnen aktiv werden. Zunehmend beliebt sind dabei Begrünungsaktionen. Heute sind über 2.800 Nachbarschaften im Aktionsbündnis aktiv. Schirmherrin von Netzwerk Nachbarschaft ist Bundesministerin Dr. Franziska Giffey.

Altenholz blüht durch

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Im Rahmen der Aktion „Altenholz blüht durch" (vgl. Artikel AKU AN-Nr. 11/2018) möchte die Gemeinde Altenholz Ihre Fotos von Blühpflanzen auf der Homepage der Gemeinde veröffentlichen. Machen Sie mit und schicken Sie uns Ihre Bilder!

Fotografieren Sie einfach, was Ihnen an Blühpflanzen vor die Linse kommt und senden Sie Ihre digitalen Bilder, mit Standort und Datumsangabe an die E-Mail Adresse des Bau- und Ordnungsamts Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ganz wichtig: Geben Sie im E-Mail Anschreiben Ihr schriftliches Einverständnis zur Veröffentlichung Ihrer Bilder in verschiedenen Medien der Gemeinde Altenholz, da wir die Fotos andernfalls nicht nutzen dürfen.

Zum Ende der Blühperiode stellen wir die erhaltenen Bilder online.

Gemeinde Altenholz
Der Bürgermeister
Bau- und Ordnungsamt

Fruchtfressende Tiere

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Liebe Altenholzer,

wie passen Insektenschutz und Vogelschutz zusammen? Beide Tierarten benötigen Raum, der ihrer jeweiligen Lebensweise entspricht. Während einjährige Blütenpflanzen jedes Jahr neu anfangen müssen, sind Sträucher als Lebensraum immer bereit.

Lebensräume für Insekten

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Liebe Altenholzer,

die Nachricht vom dramatischen Rückgang der Insekten ist offenbar angekommen. Auch wenn manch einer von Ihnen viele dieser „Krabbeltiere" wie Sandlaufkäfer, Ameise, Grabwespe oder Holzbiene gar nicht an sich heranlassen möchte, ist das Bewusstsein gestiegen, wie wichtig sie für die Lebensvorgänge um uns herum sind. So wächst die Bereitschaft, sich immer mehr Blühpflanzen in den Garten zu holen, damit die Insekten durchgehend von März bis Oktober immer Nahrung finden.

Frühblüher in unseren Gärten

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Liebe Altenholzer,

heute am 9. März, ist die Spanne zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang genauso groß wie Anfang Oktober. Das haben nicht nur die Frühblüher in unseren Gärten bemerkt, sondern z.B. die Hummelköniginnen. Mit ihrem „Plüschmors" (KN 22.2.2018) sind sie zwar warm ausgestattet, doch sie müssen in diesen Sonnenstunden jede allein so viel Energie aus den Blüten der Frühblüher tanken können, dass sie für die nächste Hummelgeneration ein Nest bauen und darin erste Nahrungsvorräte für den Nachwuchs anlegen können.