Entwurf zum neuen Nahversorgungszentrum Altenholz-Stift

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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Altenholz,

das Nahversorgungszentrum in Altenholz-Stift soll nach neuesten Abstimmungsgesprächen mit dem Investor noch in diesem Jahr entwickelt und möglichst in Betrieb genommen werden. Neben einem neuen EDEKA-Markt mit 850 qm Verkaufsfläche wird als weiterer Ankermieter eine neue Kindertagesstätte mit drei Krippengruppen vorgesehen. Zusätzlich sollen weitere 100 qm für einen Backshop sowie 50 qm für einen noch nicht betitelten kleineren Shop zur Verfügung gestellt werden. Näheres entnehmen Sie bitte den beigefügten Plänen. Für Rückfragen zu diesem Thema steht Ihnen die Fachbereichsleiterin des Bau- und Ordnungsamtes, Frau Hess, Tel. 0431 / 3201-400 oder
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Gemeinde Altenholz
Der Bürgermeister
Bau- und Ordnungsamt

Neues zur Ladenzeile in Altenholz-Stift

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Sehr geehrte Mitbürgerinnen,
sehr geehrte Mitbürger,

wie in den Altenholzer Nachrichten Nr. 16 am 23. September 2016 berichtet, hat inzwischen ein weiteres Abstimmungsgespräch zur Entwicklung des Einzelhandels in Altenholz stattgefunden. Am 6. Oktober 2016 haben sich alle Beteiligten (Aldi, Edeka, Bartels & Langness, Herr Johannsen, Gemeinde Dänischenhagen, Landeshauptstadt Kiel, Gemeinde Altenholz) erneut mit der Landesplanung getroffen. Dieses Gespräch fand in den Räumen der Landesplanung in der Staatskanzlei von Ministerpräsident Albig statt. Nachdem die Gesprächspartner Gelegenheit erhielten, sich zu dem vorliegenden Verträglichkeitsgutachten der Cima und den Erweiterungsabsichten von Aldi und Edeka im Erdbeerfeld sowie dem geplanten Neubau eines Frischemarktes in Stift zu äußern, formuliert die Landesplanung folgenden Kompromissvorschlag:

  1. Errichtung eines Edeka-Marktes mit bis zu 850 m² Verkaufsfläche (VK) im Bereich der abgebrannten Ladenzeile im Ortsteil Stift. Die rechtssicher abzusichernde, dauerhafte Errichtung des Edeka-Marktes in Stift mit bis zu 850 m² VK ist Bedingung für die zugestandene Entwicklung der Verkaufsflächen für Edeka und Aldi im „Erdbeerfeld".
  2. Erweiterung des Edeka-Frischemarktes im „Erdbeerfeld" von derzeit rd. 1.675 m² VK um 650 m² VK (Größenordnung des baurechtlich bereits genehmigten separaten Getränkemarktes) auf maximal 2.325 m² VK. Dem Betreiber des Edeka-Marktes im „Erdbeerfeld" wird zugestanden, die zugeschlagenen 650 m² ohne Sortimentsbindung auf „Getränke" zu nutzen. Dabei soll der Charakter als Frischemarkt erhalten bleiben (keine wesentliche Veränderung des Non-Food-Anteils), um die bestehenden Strukturen in Altenholz-Klausdorf (famila-Markt) nicht zu gefährden.
  3. Erweiterung des Aldi-Marktes im „Erdbeerfeld" auf maximal 1.000 m² VK.
  4. Weitere Ansiedlung von Einzelhandelseinrichtungen im „Erdbeerfeld" werden landesplanerisch nicht gesehen, da dieses auch zu negativen strukturellen Veränderungen im Bereich der Standorte Dänischenhagen und Kiel-Friedrichsort führen könnte.

Das Ergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der wirtschaftlichen Darstellbarkeit der notwendigen Investitionen im „Erdbeerfeld" und im Ortsteil Stift sowie entsprechender bauleitplanerischer Umsetzungen.

Dieses gute Ergebnis ist der Erfolg langfristiger, vertrauensvoller und intensiver Verhandlungen. Auch die Firma Bartels & Langness (famila und Markant) hat anerkannt, dass für Stift etwas erreicht werden muss. Der jetzt erzielte Vergleich mit einem auf 2.325 m² erweiterten Edeka-Markt in Stift ist zwar weniger Fläche, als Herr Johannsen dort gern realisiert hätte, aber mehr, als famila im ersten Schritt einzuräumen bereit war. Insofern ist es ein echter Kompromiss. Ein Dank gebührt auch meinen Kollegen Wolfgang Steffen, Bürgermeister in Dänischenhagen, und Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister in Kiel, die dem Ergebnis ebenfalls zugestimmt haben. In erster Linie möchte ich aber den Kollegen der Landesplanung danken, die in dem entscheidenden Gespräch durch eine geschickte Verhandlungsführung allen Beteiligten vor Augen geführt haben, dass nur diese Lösung möglich und rechtssicher umzusetzen sein wird.

Die nächsten Schritte sind jetzt folgende:

Der Investor, die Fa. May und Co. aus Itzehoe, wird berechnen, wie teuer der neue Supermarkt in Stift und die Edeka-Erweiterung im Erdbeerfeld werden und wie sich diese Summe auf die Miete pro m² für Herrn Johannsen auswirken wird. Parallel dazu wird die Fa. May und Co. Verhandlungen mit dem Grundstücksbesitzer der ehemaligen Ladenzeile in Stift zum Ankauf des Grundstücks aufnehmen. Die Gemeinde wird Vorkehrungen zur Änderung des Bebauungsplans Nr. 24 im Erdbeerfeld treffen und einen Vertrag entwerfen, in dem die o. g. Bedingungen zwischen May und Co., Edeka und der Gemeinde exakt festgehalten sind.

In der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 14. November 2016  wird das Cima-Gutachten vorgestellt und über den aktuellen Sachstand berichtet werden.

Gemeinde Altenholz
Der Bürgermeister

Neues Informationen zur Ladenzeile in Stift

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Sehr geehrte Mitbürgerinnen,
sehr geehrte Mitbürger,

wie in den Altenholzer Nachrichten Nr. 14 am 26. August 2016 berichtet wurde, ist die CIMA Beratung + Management GmbH in Lübeck beauftragt worden, ein sogenanntes Verträglichkeitsgutachten für die mögliche Erweiterung von Edeka und Aldi im Erdbeerfeld auf ihre Verträglichkeit zu untersuchen. Dieses Gutachten liegt inzwischen als Entwurf vor und ist bereits an alle Beteiligten (Aldi, Edeka, Bartels & Langness, Gemeinde Dänischenhagen, Landeshauptstadt Kiel) mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet worden. In Abstimmung mit der Landesplanung ist ein weiterer Abstimmungstermin mit allen Beteiligten in der ersten Oktoberhälfte vorgesehen.

Der Entwurf des Gutachters kommt zu dem Ergebnis, dass die Erweiterung der Supermärkte Edeka und Aldi im Erdbeerfeld für die vorhandenen benachbarten Lebensmittelmärkte durchaus Umsatzverluste im abwägungsrelevanten Umfang nach sich ziehen würde, jedoch nicht in einer Größenordnung, die negative städtebauliche Auswirkungen zur Folge hätte. Diese Umsatzverluste sind zu akzeptieren und als freier Wettbewerb zwischen den planerisch gewollten Nahversorgungsanlagen innerhalb des Gemeindegebietes zu bewerten. Diese Entwicklung würde durch einen Neubau eines Frischemarktes auf dem Grundstück der ehemaligen Ladenzeile in Altenholz-Stift nur geringfügig verstärkt werden. Auf Basis der ökonomischen Wirkungsanalyse der CIMA stellen sich sowohl die vorgestellten Planungen am Erdbeerfeld als auch die ergänzende Neuansiedlung eines kleinen Edeka-Marktes in Stift als genehmigungsfähig dar. Die ökonomische Wirkungsanalyse hat gezeigt, dass durch die Realisierung der Planvorhaben keine wesentlichen Beeinträchtigungen der Versorgungsstrukturen innerhalb der Gemeinde Altenholz und im untersuchten Umland zu erwarten sind.

Über diese Kernaussagen des Gutachtens ist der Bauausschuss in seiner Sitzung am 19. September informiert worden. Sobald ein Termin für eine weitere Bauausschusssitzung feststeht, in der das endgültige Gutachten vollständig vorgestellt und über das weitere Vorgehen in dieser Angelegenheit beraten wird, finden Sie dazu einen Hinweis in den Altenholzer Nachrichten.

Gemeinde Altenholz
Der Bürgermeister

Aktuelles zur Ladenzeile in Stift

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Sehr geehrte Mitbürgerinnen, sehr geehrte Mitbürger,

trotz intensiver Verhandlungen und zahlreicher Gespräche mit dem Grundstückseigentümer, möglichen Investoren und Betreibern von Supermärkten gestaltet sich die Suche nach einem Nachfolger für einen Frischemarkt auf dem Grundstück der ehemaligen Ladenzeile in Altenholz-Stift sehr schwierig. Das liegt zum einen an der verkehrsmäßig ungünstigen Lage. Die Fahrt in die Straße Ostpreußenplatz, die Suche nach ausreichenden und großzügig bemessenen Parkplätzen und die Ausfahrt aus Stift gestaltet sich insbesondere für Auswärtige, die auf der B 503 unterwegs sind, sehr schwierig. So bleiben als Hauptkunden die Menschen, die hier in Stift wohnen. Das sind nur ca. 3.000 Personen, davon sind ca. 33% älter als 65 Jahre.

Der Neubau eines Supermarktes ist eine große Investition. Jeder Kaufmann wird genau rechnen, ob sich diese Ausgabe lohnt. Mit welchem Umsatz ist zu rechnen? Welche Einnahmen sind künftig zu erwarten? Wie groß ist die langfristige finanzielle Belastung? Kann ein Gewinn erwirtschaftet werden?

Edeka wäre bereit, in Stift einen neuen Supermarkt mit einem großen Frischeangebot zu bauen. Um das wirtschaftliche Risiko zu minimieren wäre es Voraussetzung, den bestehenden Edeka-Markt im Erdbeerfeld zu erweitern.

Wie bereits in den Altenholzer Nachrichten Nr. 12 vom 8.7.2016 berichtet, wird die Gemeinde bei ihren Plänen zur Entwicklung des Einzelhandels inzwischen auch von der Landesplanung in der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein sehr unterstützt. Von dort kam die Anregung, ein Einzelhandelsgutachten in Auftrag zu geben, mit dem untersucht werden soll, ob eine Erweiterung des Edeka-Marktes im Erdbeerfeld verträglich wäre für die bestehenden Lebensmittelversorger im näheren Umfeld.

Warum ein solches Gutachten? Die Erweiterung des Edeka-Marktes im Erdbeerfeld ist nur möglich, wenn die Gemeindevertretung den dort bestehenden Bebauungsplan ändert. In diesem Bauleitplanverfahren sind Behörden und Nachbargemeinden, aber auch private Nachbarn und Unternehmen zu beteiligen und anzuhören. Sie können Anregungen geben und Bedenken äußern. Aufgabe des Bauausschusses und der Gemeindevertretung wird es dann sein, zwischen diesen Bedenken und den Interessen z. B. von Edeka abzuwägen. Für eine solche rechtsfehlerfreie Abwägung ist dieses Gutachten unerlässlich.

Zu einer möglichen Erweiterung der Supermärkte im Erdbeerfeld ist bereits im Jahre 2013 von der CIMA Beratung + Management GmbH in Lübeck ein Gutachten vorgelegt worden. Daher lag es nahe, dieses Büro jetzt erneut zu beauftragen. In Abstimmung mit der Landesplanung, den Lebensmittelkonzernen Aldi, Edeka und Bartels & Langness sowie der Gemeinde Dänischenhagen und der Landeshauptstadt Kiel wurde eine entsprechende Anfrage formuliert. Inzwischen liegt ein Angebot der CIMA vor und der Auftrag ist erteilt. Dieser beinhaltet das sog. Verträglichkeitsgutachten sowie die Präsentation der Ergebnisse. Das Gutachten soll noch im September vorliegen und wird dann auch vorgestellt werden.

Ich hoffe, mit diesen Ausführungen die schwierige Materie anschaulich beschrieben zu haben.

Gemeinde Altenholz
Der Bürgermeister

Neues zur Ladenzeile in Stift

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Sehr geehrte Mitbürgerinnen, sehr geehrte Mitbürger,

mir ist sehr bewusst, wie gespannt Sie alle, insbesondere aber die Bewohner unseres Ortsteils Stift, auf sichtbare Zeichen zur Wiederbelebung der abgebrannten Ladenzeile warten. Deshalb möchte ich Sie an dieser Stelle über den aktuellen Stand informieren.

Keinem Thema wird derzeit in der Gemeindeverwaltung und in den politischen Gremien eine höhere Priorität eingeräumt. Zu keiner Angelegenheit nehme ich persönlich mehr Gespräche und Abstimmungstermine wahr. Schritt für Schritt geht es voran, die Gemeindevertretung und der Bau- und Umweltausschuss werden über jede Entwicklung informiert.

Wie Sie wissen, konnten die Gespräche des Grundstücksbesitzers mit einem Investor und zwei möglichen Betreibern eines Supermarktes nicht erfolgreich zu Ende gebracht werden. Seit ca. einem halben Jahr führe ich persönlich regelmäßige konkrete Verhandlungen mit Vertretern von Firmen, die ein nachhaltiges Interesse haben, uns hier am Standort Stift einen neuen Frischemarkt zu realisieren. Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss dieser Gespräche ist ein hohes Maß an Vertraulichkeit und Diskretion.

Da wir großflächigen Einzelhandel entwickeln wollen, ist die Landesplanung in der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein zu beteiligen. Hier hat es ebenfalls schon zwei sehr gute Gesprächsrunden gegeben. Jetzt ist die Gemeinde aufgefordert worden, ein weiteres Einzelhandelsgutachten zu beauftragen. Dies wird möglicherweise bereits in ca. 8 Wochen vorliegen. Von den Ergebnissen dieses Gutachtens wird abhängen, ob und wie schnell wir in Stift vorankommen. Ich bin nach wie vor guten Mutes und bitte Sie um Geduld und Vertrauen.

Gemeinde Altenholz
Der Bürgermeister

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