Adventskonzert am 27. November 2016 um 18.00 Uhr im Eivind-Berggrav-Zentrum in Altenholz-Stift

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Am Sonntag, dem 27. November 2016 um 18.00 Uhr präsentiert die Ev. Luth. Kirchengemeinde Altenholz in Adventskonzert 2016Kooperation mit dem Altenholzer Kulturkreis das traditionelle Adventskonzert unter der Leitung von Susanne Schwerk im Eivind-Berggrav-Zentrum in Altenholz-Stift.

Sopran: Mechthild Weber
Alt: Sonja Boskou
Tenor: Timo Rößner
Bass: Michael Pommer
Instrumentalensemble aus Musikern der Kieler Region und des Philharmonischen Orchesters Kiel
Oberstufenchor des Gymnasiums Altenholz (Ltg: Silke Kühn-Falk)
Stifter Kantorei, Jugendchor
Leitung: Susanne Schwerk

Max Reger „Vom Himmel hoch"- Kantate
Heinrich von Herzogenberg „Die Geburt Christi"
(Weihnachtsoratorium op. 90)

für Soli, gemischten Chor, Kinderchor, Gemeinde, Orgel und Orchester

Am 1. Advent beginnt mit dem neuen Kirchenjahr das Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation". Aus diesem Grunde finden im diesjährigen Adventskonzert zwei Kompositionen Gehör, denen das Luther-Lied mit Text und Melodie „Vom Himmel hoch, da komm ich her" zu Grunde liegt.
Zu Beginn erklingt die 15-minütige Choral-Kantate „Vom Himmel hoch, da komm ich her" von Max Reger (1873-1916), dessen 100. Todestag auch wir in diesem Jahr bedenken.
Solisten und unterschiedliche Chorbesetzungen zelebrieren zusammen mit der Orgel und 2 Soloviolinen dies gemeindenahe Stück.
Anschließend folgt das Kirchenoratorium „Die Geburt Christi".
In beiden Werken ist die Zuhörerschaft als Gemeinde eingeladen, mitzuwirken: sie darf die bekannten Melodien an bestimmten Stellen im Programm mitsingen und wird so Teil des Konzertes. Kantorei und Sängerinnen des Jugendchores, der Oberstufenchor des Gymnasiums sowie Solisten und Instrumentalisten fügen sich abwechslungsreich in dieses kurzweilige Programm mit ein.
Ein Evangelist, wie im Weihnachtsoratorium von J.S. Bach führt als Erzähler durch die Handlung von Herzogenbergs Weihnachtsoratorium op. 90; adventlich beginnend im ersten, leicht gekürzten Teil mit der „Verheißung", über die „Erfüllung" im zweiten Teil und bis zur „Anbetung" durch Engel und Hirten im dritten Teil.
Beide Kompositionen dieses Abends wurden durch den Theologen Friedrich Spitta (Bruder des Musikhistorikers und Bach-Biographen Phillipp Spitta) angeregt oder in Auftrag gegeben. Spitta und die katholischen Komponisten Herzogenberg und Reger waren große Beförderer der Evangelischen Kirchenmusik in Ihrer Epoche.
Psalmworte, das Weihnachtsevangelium nach Lukas und geistliche Lieder bilden die Textgrundlage, die Spitta selbst zusammenstellte. Bei Regers Choral-Kantate ist es nur das eine Lied selbst.
Musikalische Liedzitate wurden in beide Werke hineinkomponiert.
Vielleicht erkennen Sie sie?

Karten gibt es ab 4.11.2016 zum Preis von 8,-, 13,-, 18,- Euro (ermäßigt 6,-, 10,-, 15,- Euro)

  • im Kirchenbüro des Ev.-Luth. Kirchengemeinde in Altenholz-Stift,
  • bei Bücher und Zeitschriften Petersen in Altenholz-Stift,
  • im Bürgerbüro des Rathauses in Altenholz-Stift,
  • in der Buchhandlung im Wohld in Altenholz-Klausdorf.

Abendkasse Schüler frei

Filmabend mit Kay Gerdes am Freitag, dem 11. November 2016 ab 17.00 Uhr

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Filmabend gerdesAm Freitag, dem 11. November 2016, zeigt der Altenholzer Kulturkreis im Ratssaal des Rathauses in Altenholz-Stift drei Filme von Kay Gerdes und Jess Hansen über Schleswig-Holsteiner in ungewöhnlichen Berufen. Sie suchten Menschen, die auch noch im 21. Jahrhundert 365 Tag im Jahr in und mit der Natur leben. Es reizte die beiden Filmemacher vor allem die Fragestellung, was das für Menschen sind, die heute noch diesen archaischen Berufen nachgehen. Wie läuft ihr Leben und ihre Arbeit im Wechsel der Jahreszeiten ab? Es galt nur zu beobachten, nichts zu inszenieren, um so ein möglichst authentisches Dokument zu schaffen.

17.00 Uhr Wanderschäfer

Ein Jahr lang begleiteten Kay Gerdes und Jess Hansen John Kimmel und seine Herde. Er gehört zu den ganz wenigen Wanderschäfern in Schleswig-Holstein. Vor allem im Dienst des Naturschutzes beweidet er mit seinen Tieren Moore und Heideflächen. Der Film zeigt, dass der Beruf des Wanderschäfers auch in der heutigen Zeit viel vom ursprünglichen Leben in und mit der Natur bewahrt hat. Aber es wird auch deutlich, dass die weit verbreiteten romantischen Vorstellungen über das Leben des Schäfers zum großen Teil falsch sind. Es ist ein harter Beruf, der ständige Konzentration erfordert und bei dem für kontemplatives Schauen in die Natur kaum Zeit bleibt.
Länge: 57 Minuten

18.30 Uhr Zirkus

Es war einmal ein Chemielaborant, der lebte glücklich und zufrieden mit seiner Frau irgendwo im Ruhrgebiet. Das einzige, was etwas ungewöhnlich war, das war seine ausgeprägte Begeisterung für das Feuerschlucken und das Zirkusleben. Immer wieder besuchte er Vorführungen, versuchte einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und vor allem jemanden zu finden, der ihn in die Kunst das Feuerschluckens einweihen könnte. Doch so richtig fand sein Anliegen keinen Anklang. Niemand wollte ihm seine Geheimnisse offenbaren.
Da beschloss der Chemielaborant eines Tages genervt, selbst einen Zirkus aufzumachen, damit er endlich das alles erleben könnte, wovon er so lange geträumt hatte. Das war im Jahre 1988. Er und seine Frau gaben ihre gut bezahlten Jobs auf, kauften sich ein kleines gebrauchtes Zirkuszelt einen Wohnwagen und begannen ihr Zirkusleben.
Inzwischen sind über 20 Jahre vergangen und der Zirkus Hecker ist fast das ganze Jahr in Schleswig-Holstein unterwegs.
Durch Zufall entdeckten Kay Gerdes und Jess Hansen Harald Hecker und seine Frau Barbara in ihrem Winterlager irgendwo auf einer abgezäunten Wiese an der B 77. Dort standen sie, ein Wohnwagen, einige Zirkuswagen, ein Zelt, ein Sattelschlepper und ein alter Mercedes. In einem kleinen Freigehege stehen ein Esel, ein Zebu und einige Ziegen. Mehr Säugetiere haben sie nicht und in einem selbstgebauten fahrbaren Terrarium hält Harald Hecker zwei Krokodile und einige andere Reptilien. Hier im Winterlager wird die neue Saison vorbereitet, werden Akrobatikübungen trainiert, Tierdressuren erarbeitet. Auch das gesamte Privatleben spielt sich hier ab.
Über ein Jahr lang haben Kay Gerdes und Jess Hansen die Heckers mit der Kamera quer durch Schleswig-Holstein begleitet.
Länge: 58 Minuten

20.00 Uhr Berufsjäger

Christopher von Dollen ist Mitte Dreißig, verheiratet, hat zwei Kinder und ist einer der ganz wenigen Berufsjäger in Schleswig-Holstein. Er ist Mitarbeiter des Landesjagdverbandes und betreut ein Lehr- und Hegerevier an der Eckernförder Bucht. Über ein Jahr lang waren Kay Gerdes und Jess Hansen dem Jäger auf der Spur. Sie begleiteten ihn bei der Jagd auf Hase, Fasan und Ente. Sie beobachteten ihn beim Hundetraining, bei der Führung von Schulklassen durch sein Lehr-Revier, bei Waldarbeiten und bei der großen Gesellschaftsjagd auf Reh- und Damwild. Warum hat Christopher von Dollen diesen Beruf ergriffen, was sind seine Motive, wie wird seine Arbeit in der Öffentlichkeit aufgenommen? Das sind Fragen, denen der Film nachgeht. So entstand das ausführliche Portrait eines Jägers und seiner Arbeit, bei dem es den Autoren vor allem darum ging, einen unverstellten Blick auf den Jägerberuf zu liefern, der nichts verunglimpft aber auch nichts beschönigt.
Länge: 57 Minuten

Zwischen den drei Filmen besteht die Gelegenheit zum Austausch. Kay Gerdes steht den ganzen Abend für Fragen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Eintritt pro Film 5,- €, für alle drei 13,- €.
Keine Ermäßigungen.

„Land unter? Ursachen und Konsequenzen des global steigenden Meeresspiegels in Schleswig-Holstein"

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EisenhauerVortragsabend

Am Freitag, dem 9. September 2016, um 19.30 Uhr,
im Ratssaal des Rathauses in Altenholz-Stift.

Prof. Dr. Anton Eisenhauer,
stellv. Leiter des Forschungsbereichs 2 „Marine Biogeochemie" und der Forschungseinheit „Marine Geosysteme" am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Land unter? Ursachen und Konsequenzen des global steigenden Meeresspiegels in Schleswig-Holstein"

Dass der Meeresspiegel steigt, ist eine alte Erfahrung der Menschen in Schleswig-Holstein und resultiert in enormen Anstrengungen beim Küstenschutz und dem Deichbau. Um Planungssicherheit zu bekommen, müssen die Verantwortlichen möglichst genaue Zahlen haben, wie sich die Höhe des Meeresspiegels in der Zukunft relativ zum Land verändern wird. Um die entsprechenden Zahlen bekommen zu können, muss man die Meeresspiegelschwankungen beeinflussenden Faktoren kennen und wissen, wie sich der Meeresspiegel in der Vergangenheit entwickelt hat. Insbesondere auch wie sich die großen Wasserspeicher der Erde, das grönländische Eisschild und die Antarktis, verändert haben. Die Kenntnis der Vergangenheit ist hier der Schlüssel für die Zukunft.

Eintritt 5,- €, keine Ermäßigungen.

Achtung Wortwechsel

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fkk wortwechselIm Jahr 2016 feiert das Frauenkabarett Kronshagen seinen 20. Geburtstag, und das neue Programm für das Jubiläumsjahr steht: Ab dem 25. Oktober 2015 heißt es "Achtung Wortwechsel". Gewohnt gewitzt und wortgewandt präsentieren wir neue Sketche und Lieder.

Politisch keck und (un)korrekt legen wir zusammen mit unserem Mann am Klavier den Finger in die Wunde. Temperamentvoll und tabulos setzen wir uns mit aktuellen gesellschaftlichen Trends auseinander. Wortwechsel lauern überall: Auf dem Wochenmarkt streiten sich die Händler über die Auswirkungen des Freihandelsabkommens, vier gut vernetzte Autos unterhalten sich über die neuen Möglichkeiten der digitalen Totalüberwachung.

Überhaupt ist die schöne neue virtuelle Welt ein wichtiges Thema, das auch vor dem Schlafzimmer einer Frau im besten Alter nicht Halt macht. Der Vorschlag, die richtigen Politiker zukünftig per Casting Show zu finden, weckt beinahe wehmütige Erinnerungen an die gute alte Streitkultur wortgewaltiger Politiker. Beim Kaffeekränzchen tauschen sich rüstige Rentnerinnen über revolutionäre Vorschläge zur individuellen Absicherung in Zeiten des drohenden Pflegenotstands aus.

Ein Phrasengenerator, lauter lahme Lemminge, und eine neue Hymne für den Olympiastandort Kiel runden das Programm musikalisch ab.

Am Freitag, dem 15. April 2016, heißt es wieder „Let’s sing together“

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Zum „Singevent“ mit Kultcharakter hat sich „Let’s sing together“ entwickelt.

Das ist nicht nur für eingefleischte Fans, sondern auch für Neueinsteiger eine Entdeckung.

Angeleitet von Erhard Ohlhoff und Begleitmusikern werden Folk- und Popsongs sowie internationale Oldies zum Mitsingen angestimmt. Die Palette reicht von den Beatles bis zu den Prinzen, vom deutschen Schlager bis zu Country Roads, von Bob Dylan bis zu Udo Jürgens.

Es ist also für jede/n etwas dabei. Die Texte werden zur Verfügung gestellt.

Freitag, 15. April 2016, 20.00 Uhr,

im Gemeindezentrum, Altenholz-Klausdorf.

Eintritt 5,- €, nicht ermäßigungsfähig, nur Abendkasse

Vortragsabend am Freitag, dem 12. Februar 2016 um 19.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses in Altenholz-Stift

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PistolAuf den Spuren der Meuterer der „Bounty" – eine Reise in die Südsee nach Tahiti und Pitcairn Island.

Der Ostholsteiner Wolfgang Pistol, ehemals selbst Kapitän auf großer Fahrt, berichtet über die historisch belegte Fahrt der „Bounty" im Jahre 1788 nach Tahiti, die Meuterei auf diesem Schiff im Jahre 1789 sowie die Landung der Meuterer auf der Südseeinsel Pitcairn im Jahre 1790 und ihr dortiges weitere Schicksal.

Entsprechende eigene Recherchen hat Pistol in Großbritannien im National Maritime Museum Greenwich und im Royal Naval Museum in Portsmouth angestellt.

Am 15. Januar 1790 landeten die Meuterer der „Bounty" unter dem Kommando ihres Anführers Fletcher Christian auf der entlegenen Südseeinsel Pitcairn, segelten das Schiff auf Grund, setzten es in Flammen und versenkten es. Diese 4,5 qkm kleine, isolierte Insel, die keinen Hafen und auch keinen Flugplatz hat, wird heutzutage etwa drei- bis viermal jährlich von einem neuseeländischen Versorgungsschiff angelaufen.

Wolfgang Pistol gelang es, mit diesem Schiff auf abenteuerlichen Wegen zu den heute noch auf der Insel lebenden 47 Nachfahren der Meuterer der „Bounty" zu reisen, und einige Zeit mit ihnen zu leben. Interessante Menschen und Originalteile der Bounty, kurz Spuren der Meuterer und ihres Schiffes und deren weitere Geschichte, lernte er dort kennen.

Ergänzende Recherchen führten ihn nach Tahiti an die Matavai Bucht, in der die Bounty vor Anker gelegen und Brotfruchtbaumschösslinge geladen hatte sowie nach London. Dort ergründete er das weitere Schicksal von Captain William Bligh und fand dessen Grabstätte.

Eintritt 5,- €, keine Ermäßigungen.